Durchbruch bei alternativen Finanzierungsformen: Zwei innovative Gästekarten in Tirol beschlossen

29.11.2019

Gästekarte = Fahrkarte in Innsbruck und im Zillertal

Fast zeitgleich wurden zwei von Probst & Consorten begleitete Gästekartenlösungen auf den Weg gebracht.

 

In Innsbruck fahren alle Gäste mit der "WelcomeCard", die mindestens zwei Nächte in Innsbruck und den Feriendörfern übernachten, ab dem 1. Mai 2020 im gesamten Verbandsgebiet fahrscheinfrei. Die Finanzierung erfolgt durch die Touristen über die Übernachtungsabgabe und ermöglicht bspw. Fahrten bis ins 40 Kilometer entfernte Mieminger Plateau. Damit ist Innsbruck die erste Großstadt in Deutschland und Österreich, die sich für eine Gästekarte als Fahrkarte entschieden hat. Mit der neuen Regelung sollen die Gäste außerdem zu einem längeren Aufenthalt ermutigt und die Gastgeber zu einem Umstieg auf die elektronische Meldung ihrer Übernachtungen bewegt werden.

 

Anfang Dezember fanden außerdem im Zillertal mehrere Hauptversammlungen der ansässigen Tourismuverbände statt. Mit großer Zustimmung wurde hier vom ersten TVB eine umfassende Gästekartenlösung beschlossen. Die Übernachtungsabgaben werden um 1,25 € erhöht. Zusätzlich steuern die Bergbahnen, die maßgeblich von den Tagestouristen profitieren, einen Millionenbetrag für "die Öffis" bei.

 

Das Zillertal ist in besonders hohem Maße vom Overtourism bedroht. Vor allem an den Spitzentagen prägen Staus nicht nur durch das ganze Tal sondern schon auf der Inntalautobahn das Bild. Die Einstellung der Einheimischen gegenüber des Tourismus und den Verkehrsproblemen ist daher ein kontroverses Thema in Tirol.

 

 

Der Clou bei der intensiv angestimmten Lösung: Die Einnahmen dienen nur zur Hälfte der Fahrscheinfreiheit, ein großer Anteil wird für den Ausbau der Infrastruktur der Zillertalbahn und dem weiteren Ausbau des Busverkehrs verwendet. Die Bahn soll zur weltweit ersten wasserstoffbetriebenen Schmalspurbahn umgebaut und ihre Streckenführung an einigen Stellen optimiert werden. Der Busverkehr wird nicht nur im Zulauf auf die Zillertalbahn deutlich ausgebaut, um die Mehrverkehre befördern zu können. So soll ein entscheidender Beitrag zur Entlastung der Straßen geschaffen werden und gleichzeitig verbessert sich auch ganzjährig für die Einheimischen des Bus- und Bahnangebot.

 

(C)Tiroler Tageszeitung

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